Das Heft 03/08
Forschung
Die Werbewirkung ungewöhnlicher Farbbezeichnungen
Heribert Gierl, Tina Großmann
Universität Augsburg
In diesem Beitrag werden verschiedene Arten von ungewöhnlichen Farbbezeichnungen
voneinander abgegrenzt und Beispiele für vorstellbare und
nicht-vorstellbare deskriptive Farbbezeichnungen eines Mittelklasse-Pkws
angeführt. Anschließend wird die mögliche Wirkung ungewöhnlicher
Farbbezeichnungen mit Hilfe von Werbewirkungstheorien erklärt. In einer neuen
Studie zeigen wir, dass Produkte positiver bewertet werden, wenn in
Printwerbung ungewöhnliche Farbbezeichnungen aufgeführt werden.
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Praxis
Lifestyle of Health and Sustainability LOHAS -
Leerformel oder Vision?
Werner Wutscher
REWE Group Austria, Wiener Neudorf
Der Trend zum nachhaltigen und ethisch korrekten Konsum - ohne dabei auf
Qualität und Genuss verzichten zu müssen - wird immer stärker. Dass das
Phänomen LOHAS dabei mehr eine Wertediskussion als ein einfaches Instrument
ist, um Produkte zu verkaufen, zeigt die REWE Group Austria. Sie hat
mit der Implementierung nachhaltiger Prozesse im Sortiment und der Beschaffung,
bei Mitarbeitern, in der Gesellschaft sowie beim Umwelt- und
Klimaschutz verantwortungsvolles Handeln zum Schlüsselthema der Unternehmensphilosophie
gemacht.
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Qualitative Nutzungsaspekte von Medien und Werbung
Wolfgang Chmelir
Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ), Wien
Mit der Studie "Medienqualitäten 2008" hat der Verband Österreichischer Zeitungen
erstmals eine umfassende Aufarbeitung qualitativer Nutzungsaspekte
von verschiedenen Mediengattungen und von Werbung in Medien präsentiert.
Die Studie geht nicht nur der Frage nach, wie Medien genutzt und bewertet werden,
sondern widmet sich auch dem Imagetransfer vom Medium auf die Werbung.
Für die zwei Studienteile wurden insgesamt 4.331 Personen befragt.
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Public Space Advertising - Aktuelle Trends in der Außenwerbung
Markus Schuster
Klaus Draskowitsch
EPAMEDIA - Europäische Plakat und
Außenmedien GmbH, Wien
Public Space Advertising ist mehr als nur das Affichieren von Plakaten –
es ist das Gestalten des öffentlichen Raums. Der Stellenwert der Out-of-home
Werbung wird in Zeiten von Low Involvement und erhöhter Mobilität der
Konsumenten wachsen. Die Zunahme digitaler Medien erlaubt eine verstärkte
Abstimmung der Werbeinhalte und -mittel und ermöglicht damit integrierte
Kommunikation.
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XIPAX - The ad community
Stefan Böck
XIPAX KG, Bad Vöslau
Web 2.0 steht für Interaktivität im Internet. Benutzer erstellen Inhalte selbst
und publizieren diese auf dafür vorgesehenen Plattformen. Auf youtube
werden beispielsweise Videos und auf flickr Fotos veröffentlicht. XIPAX -
The ad community, die Social Community für die internationale Werbebranche,
bietet Werbern die Möglichkeit, ihre Kampagnen weltweit zu präsentieren.
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A-Brands: Ein Marken-Bildband als rotweißroter Präsentierteller
Claus Reinprecht
D2.agency, Wien
A-Brands ist eine Sammlung österreichischer Markenauftritte in Buchform.
Zwei Bildbände, die das heimische Markenbewusstsein widerspiegeln,
sind bereits 2005 und 2006 erschienen. Wie die beiden
Vorgänger-Modelle zeigt auch die neue, dritte Ausgabe dieser Edition
2008 wieder spannende Case Studies von heimischen Top-Marken
auf repräsentativen, durchgehend vierfarbigen Doppelseiten.
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Service
Mafo-Splitter: Employer Branding: High Potentials dringend gesucht!
Wolfgang Mayerhofer
Wirtschaftsuniversität Wien
In der letzten Zeit häufen sich Beiträge, wonach es auch für renommierte
Unternehmen schwieriger wird, qualifiziertes Personal zu bekommen, wobei
diese Entwicklung sich nicht nur auf den vielzitierten Facharbeitermangel
bezieht, sondern auch Universitätsabsolventen einschließt. Hier dargestellte
empirische Studien belegen, dass ein möglichst frühzeitiger Kontakt in Form
von Praktika oder geförderten Diplomarbeiten einen Vorteil bei der Akquisition
bedeutet.
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Forschung aus aller Welt:
When Old is Gold
Andreas Strebinger
York University, Toronto
Markenwert ("Brand Equity") und Kundenwert ("Customer Equity") sind
ja nur zwei Seiten derselben Medaille. Und für beide bedarf es vieler Jahre,
zuweilen auch Jahrzehnte Aufbauarbeit. Aber haben altbewährte Marken
beim Kunden schon deshalb einen Vertrauensvorteil, weil sie alt sind?
Und warum sind altgediente Kunden häufig auch die treuesten?
Die Forschung gibt neue Anhaltspunkte in diesen Fragen.
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einBLICK:
Interpretation von Ähnlichkeitsurteilen
Florian Keusch
WWG, Wien
Ähnlichkeitsurteile, die bei der Multidimensionalen Skalierung (MDS) als
Basis für eine graphische Darstellung von Marken und Unternehmen in einem
Wahrnehmungsraum dienen, beinhalten weder Informationen über die
Präferenzen einer Person bezüglich dieser beurteilten Objekte noch, wie sie
bestimmte Eigenschaften auf diese zuordnet. Dieser Nachteil kann allerdings
durch die Anwendung ergänzender Methoden vermieden werden.
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Buch des Quartals
Carsten Baumgarth: Markenpolitik
Reinhard Mittermaier
marketmind Markt- und Markenforschung, Wien

